Home » Warum Du vor der Optimierung Deines WordPress Blogs ein Backup machen solltest

Warum Du vor der Optimierung Deines WordPress Blogs ein Backup machen solltest

Ärgert Dich auch jeder Tag an dem Deine Webseite nicht erreichbar ist?

JA? – Dann solltest Du, bevor Du mit der Optimierung der Ladezeit Deines Blogs beginnst, ein Backup aller Dateien und Datenbank machen.

Machst Du das sowieso regelmäßig kannst Du gleich mit der Optimierung starten und WordPress schneller machen.

Ansonsten erfährst Du nachfolgend, warum Du vor einer Optimierung Deines Blogs ein Backup machen solltest und wie ich das Backup mache.

Nichts ist schlimmer als wenn die WordPress-Seite crasht.
Sei es durch die Installation eines neuen Plugins, wenn man einen Fehler bei der Optimierung gemacht hat oder wenn die Webseite gehackt wird.

Ich hätte nie gedacht, dass es mich treffen könnte. Aber eine meiner Seiten wurde schon gehackt.

Kannst Du Dir den Schock vorstellen, wenn Du Deine eigene Seite aufrufst und es werden ganz andere Inhalte angezeigt! – Da bekommst Du garantiert Schweißausbrüche.

Ohne laufende Sicherung, hätte ich die komplette Webseite neu aufbauen müssen.

Auch nach einer Installation eines neuen WordPress Themes war ich froh über eine Datenbank-Sicherung. Denn als ich beschloss, doch wieder auf das alte Theme zurück zu wechseln, wurde das ganze Layout zerschossen. Nur mit der Einspielung der letzten Sicherung konnte ich meine Seite wiederherstellen.

Und ich dachte immer, dass passiert mir nicht.

Also, sei clever und mache ein komplettes Backup Deiner WordPress Webseite jetzt, bevor Du mit der Optimierung startest.

Was muss gesichert werden und warum?

1. Die Datenbank – Sicherung der MySQL Datenbank, in der alle Inhalte deiner Webseite wie z.B. Artikel, Seiten, Kommentare, Benutzerdaten etc. gespeichert sind.

2. Die WordPress-Core Dateien – Die Core (Kern)-Dateien bestimmen das Aussehen und die Funktionalität der WordPress-Plattform 

3. Uploads – Alle Dateien, die du über deine WordPress-Mediathek hochgeladen hast.

4. Plugins – Alle Plugins, die Du installiert hast

5. Themes – Dein aktuelles Theme und andere, wenn du möchtest.

Was ist die schnellste und komfortabelste Lösung für ein Backup.

Die schnellste und komfortabelste Lösung für ein Backup ist ein Plugin.

Ich nutze BackWPup in der Free Version. Es ist für mich das optimale BackUp-Plugin, da es folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • Sicherungszeitplan (täglich, wöchentlich, usw. ,.)
  • Backup-Log-Dateien
  • Ordner Option (Themes, Plugins Themen +, Full)
  • E-Mail-Benachrichtigung
  • Manuelle Sicherung
  • Einfache Wiederherstellung

Alle diese Funktionen sind Teil der kostenlosen Basisversion. Es ermöglicht automatisierte Datensicherungen, zum Beispiel Sicherung per E-Mail und auf dem Server.

Die kostenpflichtige Pro Version bietet weitere Funktionen wie die Sicherung geänderter Verzeichnisse in der Cloud.

So richtet man BackWPup ein

Ist BackWPup installiert und aktiviert wird es in der Adminbar angezeigt. Über Neuer Auftrag wird das erste Backup eingerichtet, indem man Schritt für Schritt die einzelnen Reiter abarbeitet.

Backup planen

Im Reiter Allgemein legt man fest, was wie gesichert werden soll.

Ich mache immer nur ein Datenbank-Backup. Die Sicherung aller anderen Dateien stoße ich immer selbst an in dem ich Sie mir über FTP herunterlade. Das habe ich mir schon lange so angewöhnt.

Als Sicherungsort wähle ich immer Backup in Ordner und per Mail. Als Archivformat wähle ich gzip. 

Das Archivformat sollte natürlich auch von Deinem Hoster unterstützt werden. 

Will man eine Datenbank wiederherstellen kann man die Sicherung über phpMyAdmin wieder herstellen, in dem man sie importiert.

Datenbank Backup importieren

Im Reiter Planen lege ich die Zeit fest, wann die Sicherung automatisch erfolgt. Das Backup läuft immer nachts, wenn wenig Besucher auf der Webseite zu erwarten sind.

BackWPup Auftrag

Natürlich will ich, dass alle Tabellen der Datenbank gesichert werden und belasse daher alle Häkchen bei den Datenbanken-Aufträgen.

Alle weiteren Einrichtungen von BackWPup sind selbsterklärend.

Fazit:
Vor jeder WordPress-Optimierung solltest Du ein Backup machen. Das Plugin BackWPup ist eine gute und einfach einzurichtende Lösung, mit dem man sogar in der kostenlosen Variante ein Backup auf Dropbox ablegen könnte.

Denn eigentlich sollte man ein Backup nicht auf dem Server speichern, auf der auch die WordPress-Installation liegt, oder wie siehst Du das?

2 comments

  1. TecReflex says:

    Ein top Beitrag zu einem wichtigen Thema!

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Sichern der Datenbank und die Sicherung des WordPress-Themes bereits ausreicht, den Exporter von WordPress benutze ich nur noch selten, wobei ich jeden Monat eine Sicherungskopie anlege.

    LG

  2. Roby says:

    Meine“schmerzvolle“ Erfahrung war leider schon eine andere.
    Es kommt natürlich auch darauf an, wie oft man postet und wie bilderlastig ein Artikel ist.
    Da kann natürlich eine Sicherung einmal im Monat ausreichen.

    Die Sicherung des Uploads Ordner genießt bei mir nach der Sicherung der Datenbank die höchste Priorität.
    Roby

Es können keine Kommentare mehr abgegeben werden.